Irisches Bier

 Irisches Bier: Das...
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Irisches Bier: Das Traditionsgetränk der Grünen Insel

Ein frisch gezapftes Guinness, dessen weiße Schaumkrone bis zum oberen Rand des Pints reicht und dessen herber Geschmack die durstigen Kehlen wässert. Wer denkt nicht gerne an diesen Moment zurück? Das wohl berühmteste Bier den Grünen Insel ist nicht mehr aus der irischen Pubkultur wegzudenken und gehört zu jedem Pubbesuch unumstritten dazu. Doch wird das irische Bier unlängst nicht mehr nur in Irland getrunken. Das dunkle Stout findet Liebhaber weit über die Landesgrenzen hinaus, weshalb es auch weltweit importiert wird.
Doch ist Irland nicht nur für sein Guinness bekannt. Es gibt weitaus mehr irische Biersorten, die sich großer Beliebtheit erfreuen. Zum Beispiel das begehrte Smithwick?s Draught Red Ale oder das einmalige Harp Lager mit der irischen Harfe. Doch auch Kilkenny, Smithwick?s, Beamish und Murphy?s fließen durch die Zapfhähne der Pubs und lagern nur zu gerne gut gekühlt in unseren heimischen Kühlschränken.

Die Tradition des Bierbrauens

Die Geschichte des irischen Bieres geht auf die Zeit zurück, in der Mönche die Grüne Insel besiedelten. Sie waren es, die aus überschüssigem Getreide ein nahrhaftes Getränk brauten. Das Bier gehörte bald schon zu ihrer Basisernährung.
Die ersten offiziellen Brauereien wurden dann im 18. Jahrhundert gegründet. Nicht nur, weil die Nachfrage nach Irish Stout stieg. Sondern auch weil die Regierung das Bierbrauen unterstützte. So erhoffte sie sich, dass das Bier den schädlichen Konsum des Whiskeys ablösen würde. Dafür lockerte sie die Besteuerung auf das Brauen von Bier.
So entstanden über Jahrhunderte hinweg die verschiedensten Biersorten. Und obgleich jedes irische Bier eine Besonderheit ist, haben sie doch alle auch etwas gemeinsam: Sie vereinenden irische Traditionen und Geschichte mit einem köstlichen, erfrischenden Geschmack. Sláinte!